Steckbrief

Farberot, schwarz mit roten Abzeichen
Widerristhöhe45 - 50 cm
Gewicht 14 - 20 kg
Fellkurz, glatthaarig, pflegeleicht
Körperbauquadratisch, fließende Umrisslinien, gut ausgeprägte Muskulatur
Roter Pinscher im Porträt

Wesen

Seinem mal verschmitzten, mal strengen Blick bleibt nichts verborgen. Dem unbestechlichen und wachsamen Hund entgeht nichts, aufmerksam beobachtet er seine Umgebung und handelt, wenn es ihm nötig erscheint. Dabei ist er jedoch kein Kläffer. Der Deutsche Pinscher ist ein lebhafter, temperamentvoller und intelligenter Hund. Er will gefordert und gefördert werden, mit körperlicher Auslastung und Kopfarbeit. Nimmt man dazu auch das Ruhetraining ernst, bekommt man einen ausgeglichenen und selbstsicheren Hund. Der Pinscher ist loyal gegenüber seiner Familie und beschützt diese instinktiv. Am liebsten ist er immer in der Nähe seiner Menschen. Bei einfühlsamer, liebevoller und konsequenter Führung sowie klaren Regeln entwickelt er sich zum einem tollen Begleithund. Er braucht nicht viel Platz und ist anpassungsfähig.

Insgesamt zeichnet sich der Deutsche Pinscher durch Willensstärke, Selbstbewusstsein und seinem unglaublichen Charme aus. Nicht zu unterschätzen sind seine Ausdauer (nicht nur körperlich) und sein Eigensinn, sowie seine Schnelligkeit. Auch erfahrene Hundekenner und -halter müssen sich bewusst machen, dass ein Pinscher nicht einfach so nebenbei läuft. Schwächen erkennt er schnell und nutzt sie für sich, im Zweifelsfall, indem er eigene Regeln aufstellt. Nicht selten ist die jagdliche Motivation groß und erfordert viel Erziehungsarbeit. Ist man sich dessen jedoch bewusst und ist bereit, sich voll und ganz auf den gelehrigen Pinscher einzulassen, bekommt man einen wundervollen Hund, der liebevoll, anhänglich und verspielt sein kann.

Geschichte

Der Deutsche Pinscher ist eine der ältesten Hunderassen Europas. Unklar ist, woher seine Rasse wirklich stammt. Manche sagen, er stammt vom englischen Terrier ab, andere wiederum sagen, es wäre genau umgekehrt. Fakt ist jedoch, den Pinscher, wie wir ihn heute kennen, ist auch auf Gemälden aus dem Mittelalter und der Renaissance zu sehen.

Erste Erwähnung im „Deutschen Hundestammbuch“ fand der Pinscher im Jahr 1880. Um die Jahrhundertwende war er auf fast jedem Bauernhof zu finden. Er bewachte den Hof, war ein bewährter Ratten- und Mäusefänger und begleitete Kutschfahrten. Als Rattler ernährte er sich weitgehend allein. Zudem war er selbständig und ausdauernd.

X

Bitte aktiviere JavaScript in deinem Browser, um dieses Formular fertigzustellen.
Name